Familie Pfennig steht Kopf! Opa Ludwig wird 75, jeden Moment können die ersten Gratulanten
eintreffen und nichts ist vorbereitet! Die Festtafel ist nicht gedeckt, die Girlande hängt
noch nicht und selbst die Klöße sind noch nicht gerollt. Die „Herren des Hauses“,
der arbeitsscheue Gottfried und Sohn Klaus, der weder der Schnellste noch der Hellste ist –
dafür aber eine „hervoragende“ Aussprache hat, sind Helga keine große Hilfe. Selbst
das Geburtstagskind verschläft seinen großen Tag und das aus gutem Grund:
Opa Ludwig hat sich ein neues Hobby zugelegt. Seit fünf Jahren funkt er nach einem genau
festgelegten Terminplan, sechs Nächte in der Woche mit den Außerirdischen von Pluto und Venus.
Mitten in das heillose Durcheinander platzen die ersten Gratulanten, allen voran der
Bürgermeister Kornelius Schreier und Pfarrersköchin Elvira Seidenfuß und auch die liebe
Verwandschaft rückt an, um sich – wie jedes Jahr – von hinten und von vorne bedienen zu lassen.
Franz Pfennig, seine Tochter Anna, sowie seine Gattin Klara haben aber in diesem Jahr – außer einer
„alten Pferdedecke“ - für Opa Ludwig ein besonderes Geschenk mitgebracht.
Eine feuchtfröhliche Geburtstagsfeier nimmt ihren Lauf, die jedoch immer wieder durch die
ewigen Streitereien zwischen Helga und ihrer „geliebten“ Schwägerin Klara getrübt wird.
Auch Elvira und die ebenfalls eingeladene Vorsitzende des Frauenbundes, Anita Schnabel – die
beide von den Männern angeblich überhaupt nichts wissen wollen - können ihre gegenseitigen Sticheleien nicht lassen.
Als endlich alle in ihren Betten liegen, entschließt sich Opa Ludwig seinem heiß geliebten
Hobby nachzugehen, doch in dieser Nacht läuft alles schief. Hat man Opas Hobby bisher als Spleen belächelt,
wittern seine Söhne und der Bürgermeister nun plötzlich die Chance, zu unerwartetem Reichtum zu kommen.
Doch am Ende macht der lebenslustige und listige Opa – selbst im Alter von 75 Jahren – noch immer das,
was er will. Denn auf Opa trifft der Spruch zu: Je oller, desto toller!
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