Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg – der Wohnraum war knapp, das Wohnungsamt konnte
Zimmer konfiszieren und an fremde Personen vermieten. So erging es auch der Familien von
Max Piening, der als Pferdeschlachter seinen Lebensunterhalt bestreiten muss und schon bessere
Zeiten gesehen hat. Seine Frau Dora unterstützt ihren cholerischen Ehegatten bei dem Kampf gegen
das Wohnungsamt mit giftigen Sprüchen. Ausgerechnet Walter Wendtland, Amtsleiter vom Wohnungsamt
und heimlicher Geliebter der Tochter Uschi, setzt dem Pferdeschlachter das Ehepaar Senkpiel ins Haus.
Ella Senkpiel beherrscht nicht nur ihren unterdrückten Ehemann, sondern bietet auch Dora Piening Paroli
und schwatzt ihr die Küchenbenutzung ab. Pienings älteste Tochter Hanni, die mit ihrem Mann Erich
ebenfalls mit in der Wohnung lebt, versucht, die ständigen Streiterein zu schlichten. Wenngleich sich
der ärger mit den Frauen und den ämtern ständig steigert, raufen sich die Männer zusammen und schließen
spätestens dann Frieden, als sich herausstellt, dass Georg Senkpiel das Wohnhaus und beträchtliches
Barvermögen geerbt haben soll. Jetzt rächt sich die stets hochnäsige Ella Senkpiel auf ihre Weise.
Nach einer feuchtfröhlichen Zecktour trumpfen die Männer erstmals in ihrer Ehe auf. Das Blatt wendet
sich als Walter Wendtland’s Oma Meier in das Geschehen eingreift und ihrerseits eine Urkunde des
Amtsgerichts in Händen hält, die sie als Eigentümer des Hauses ausweist.
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